Portfolio

Mittlerweile sind hier doch so einige Fotos zusammen gekommen. Ich habe das mal zum Anlass genommen, ein kleines Portfolio zusammenzubasteln, das ich vermutlich in unregelmäßigen Abständen aktualisieren werde.

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Freaky Saturday

Heute war ich zum “Freaky Saturday” im Schichtwechsel Wolfsburg. Ich muss gestehen, dass der Laden bis jetzt komplett an mir vorbei gegangen ist. Er liegt in der Goethestraße und dort gibt es Skateboards, Longboards und Klamotten, um darauf möglichst cool auszusehen. Auch wenn die Kleidung nicht ganz mein Stil ist hat mir der Laden doch sehr gut gefallen. Er ist hübsch eingerichtet und hat eine angenehme und lockere Atmosphäre.

Der eigentliche Grund für den Besuch war aber die Tatsache, dass Ayke und Willi dort heute für akustische Untermalung gesorgt haben. Ich nutzte also die Gelegenheit und steckte die Kamera ein. Das war jetzt die zweite Tour mit der Fuji und sie hat sich vom Handling her auf jeden Fall wieder bewährt. Leider musste ich dann zum Schluss mangels Akkuladung verfrüht abbrechen. Das war doch ziemlich ärgerlich und ist mir mit der DSLR noch nie passiert. Die Akkus sind aber eigentlich vergleichbar groß (Canon 7,4Wh und Fuji 6,2Wh). Vermutlich macht also das Lifeview, das ich bei der Canon praktisch nie benutzt habe, den großen Unterschied. Fürs nächste Mal bin ich auf jeden Fall vorbereitet und nehme für den Fall der Fälle ein Ladegerät mit. Ein paar nette Fotos sind aber trotzdem dabei rausgekommen.

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Himmel

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Fnordlichtmini-Ansteuerung

Was kann man an einem verschneiten Ostersonntag sinnvolles machen? Richtig; Programmieren! Nachdem sich mittlerweile 6 Fnordlichtmini an meiner Wand befinden (ich berichtete) und ich die Anzahl für ausreichend befunden habe musste nun noch die Ansteuerung umgesetzt werden. Dafür werden die einzelne Lichter mit einem Flachbandkabel verbunden, über das ein serielles Protokoll gesprochen wird.

Angeschlossen ist das Ganze dann mittels Pegelwandler und FTDI-Adapter an meinen FreeBSD-Server, auf dem ein Python-Skript läuft, das die Ansteuerung übernimmt. Um die Farben einzelner oder aller Lichter zu ändern muss das Skript Kommandos über die serielle Schnittstelle absetzen. Damit es auch weiß, welche Farbe ich gerne hätte, stellt es über einen BaseHTTPServer ein Webinterface zur Verfügung. Dafür habe ich eine kleine Web-App zusammengeknuppert, die auf dem iPad jetzt fast wie eine richtige App aussieht und logischerweise nur erreichbar ist, wenn man im lokalen WLAN eingebucht ist. Kommuniziert wird über einfache HTTP-GET-Kommandos. Die Buttons haben verschiedene URLs hinterlegt, die beim Aufruf eine Aktion triggern. Der folgende URL z.B. führt dazu, dass ein schickes Blau eingestellt wird:

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Fuji X100S

Am Mittwoch lag endlich mein neues Spielzeug in der Packstation. Ich laufe jetzt seit fast vier Jahren ziemlich glücklich mit einer Canon 1000D durch die Gegend und langsam wurde es mal Zeit für was neues. Nachdem die letzte Canon-Vorstellung wieder ziemlich enttäuschend war was Innovationen angeht entschied ich mich, eine X100S zu bestellen und sie mal auszutesten. Der Vorgänger hat mich schon fasziniert mit der hervorragenden Bildqualität, den Einstellungsmöglichkeiten und dem schicken Design. Mit der X100S hat Fuji eine großartige neue Kamera hinterhergeschoben. Viele kleine Details wurden verbessert und machen sie zu einem würdigen Nachfolger. Die Reviews, die ich vorher las, bestätigen diesen Eindruck.

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Eigene Bilder auf dem Apple TV

Der Apple TV ist ein schönes Gerät für das Wohnzimmer-Entertainment. Falls nur Audio abgespielt wird schlägt irgendwann der Bildschirmschoner zu, der auf dem Fernseher nette Bilder anzeigen kann. Das funktioniert nicht nur mit den vordefinierten Bildern sondern auch mit Tag- oder User-Streams von Flickr. Flickr ist allerdings nicht besonders toll und ich benutze meinen Account eigentlich kaum noch.

Dennoch hätte ich aber gerne meine eigenen Fotos automatisch im Screensaver des Apple TV. Der Aufwand dafür muss aber gegen 0 gehen. Fotos extra aus Lightroom für den Apple TV exportieren möchte ich nicht. Einen beliebigen RSS-Feed kann man im Apple TV leider nicht konfigurieren. Aber zum Glück gibt es eine Lösung:

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Fotoshooting mit Ayke

Am Sonntag haben Ayke und ich ein Fotoshooting gemacht. So richtig mit Requisiten, Licht und Stoff. Da ich so etwas noch nie gemacht hatte war ich ziemlich gespannt, ob da was vernünftiges bei rauskommt. Wir waren bestimmt drei Stunden zu Gange und haben verschiedene Posen, Hintergründe und Requisiten ausprobiert. Vor allem hat sich gezeigt, dass Abwechslung wichtig ist. Wir kamen immer recht schnell zu einem Punkt, an dem uns keine neuen Ideen mehr kamen. Die Bilder wurden dann schlechter und wir mussten die Szene wechseln, um wieder kreativ zu sein. Die Ergebnisse gefallen mir sehr gut und ich habe auf jeden Fall Lust bekommen, so etwas zu wiederholen. Da ich sonst eher ohne Licht und Gedöns fotografiere ist das eine interessante Abwechslung. Aber seht selbst:

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Streets of Cologne

Das hat jetzt eine Weile gedauert aber irgendwie bin ich vorher nicht zum Entwickeln der Fotos gekommen. Ich war in der letzten Woche auch einen Tag “so richtig” in Köln zum Fotografieren. Bis auf zwei kurze Pausen war ich den ganzen Tag auf den Beinen und bin durch die Stadt gelaufen. Das Wetter war so mittel und ziemlich kalt. Das ist bei 1-2 Stunden noch kein großes Problem aber danach wird es wirklich schon schwierig und ich musste trotz Mantel Pausen zum Aufwärmen einlegen. Ich war insgesamt ziemlich zufrieden mit den Ergebnissen aber ich brauche langsam ein Kamera, die leiser und weniger auffällig ist. Oder mehr Dreistheit. Außerdem sollte es bei der nächsten Tour bitte angenehm warm sein und nach Frühling aussehen.

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Streets Of Dellbrück

In dieser Woche war ich auf Dienstreise in Köln. Zumindest dachte ich das vorher. Bei der Ankunft stellte sich schnell heraus, dass Köln Dellbrück doch ziemlich wenig mit Köln zu tun hat. Man ist zwar innerhalb von 15 Minuten am Dom aber ansonsten fühlt sich Dellbrück doch eher an wie ein Dorf. Außer der Hauptstraße gibt es dort nicht viel zu sehen und daher nahm ich bei den Wegen zum Essen oder zum Einkaufen immer mal das iPhone bzw die Kamera mit.

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Die Microsoft-Experience

Ich verbrachte gerade 1,5 Stunden meines Lebens damit, erfolglos zu versuchen, Microsoft Geld für ein Spiel in den Rachen zu schmeißen. Ich war kurz davor, diese verdammte Xbox zu verkaufen. Aber eins nach dem anderen:

Ich hörte jede menge positives über The Cave und befand das Spiel für kaufenswert. Für eine möglichst gute Multiplayer-Experience solle man es für eine Konsole kaufen, sagte man. Kein Problem - schließlich steht ja eine Xbox im Wohnzimmer. Also fix die Kiste angemacht und da läuft auch schon Werbung für das Spiel auf dem Startscreen. 1200 “Microsoft Points” soll es kosten. Meinetwegen auch wenn sich mir der Sinn solcher Schwachsinnswährungen nicht erschließt. Auf “Kaufen” gedrückt und festgestellt, dass der Kontostand bei mir “0 Microsoft Points” beträgt. Also muss er wohl aufgeladen werden. Das geht scheinbar nur in 1000er-Schritten. Also muss ich wohl 2000 Punkte für 24€ kaufen. Vielen Dank auch - ich dachte ja mal, dass ich das Spiel durch den Einsatz von ca. 14€ erwerben könnte. Aber auch die Hürde will ich (wenn auch mittlerweile leicht angesäuert) nehmen. Jetzt nur noch mit dem Microsoft-Konto einloggen und die Rechnungsadresse angeben. Das ist mit dem Controller ein totaler Schmerz im Arsch. Aber da war ja noch diese sinnlose Microsoft-Glass-App für’s iPhone. Nachdem diese ca. 1 Minute brauchte, um sich mit der Xbox zu verbinden, konnte ich dann auch ihren einzelnen sinnvollen Usecase verwenden: Texteingabe auf der Xbox. Adresse eingegeben, auf Fortfahren gedrückt und zack:Mehrmaliges “später noch einmal wiederholen” führt an dieser Stelle übrigens nicht zum Erfolg. Die freundlicherweise angegebene Fehlercode-Übersetzungsseite gibt aber Aufschluss: Statuscode 80070057 bedeutet: “Sie haben nicht alle Felder ausgefüllt”. Sicherlich wäre es technisch nicht möglich, den Nutzer in einem Hinweistext direkt auf das Problem hinzuweisen. Stattdessen vertröstet man ihn darauf, dass das Problem schon von alleine weggehen wird. Sehr freundlich. Ok dann kriegt Microsoft halt auch meine Telefonnummer. Das Spiel soll ja wirklich gut sein… Telefonnummer eingegeben, Daten bestätigt (oh Wunder auf einmal geht es weiter). Jetzt müssen noch die Zahlungsinformationen eingegeben werden. “Fortfahren” und zack:Kein Problem! Ich bin ja mittlerweile Xbox-Profi und habe den Tab mit der Webseite noch offen. Leider teilt mir diese mit, dass es den Fehlercode nicht gibt. Abhilfe durch “später erneut versuchen” gibt es an dieser Stelle leider auch nicht. Also fix gegooglet und festgestellt, dass der Fehler wohl recht häufig auftritt. Es kommt der Tipp “probier’s doch mal über Xbox.com statt auf der Konsole”. Alles klar das kriege ich doch hin. Also dort angemeldet, die Rechnungsadresse noch mal angegeben (wofür habe ich gerade auf der Konsole eingetippt?), auf “Zahlungsinformationen ändern” geklickt und zack:Ok. Das ja wohl echt nicht deren verdammter Ernst. Da ist ein Kunde, der ihnen gerne Geld bezahlen möchte, und sie sind nicht in der Lage, wenigstens anständig das Problem zu kommunizieren. Aber gut das ist ja auch die Firma, die uns Fortschritt-vortäuschende Fortschrittsbalken und Problembehebungsassistenten brachte. Vielleicht steht Statuscode 83820065 aber auch für “bitte geben Sie ihr Geld woanders aus”. “Spielekonsolen” war der letzte Punkt auf meiner Liste von Dingen, die man (mangels Alternativen) bei Microsoft kaufen könnte. Schade. Hoffentlich steigt Apple bald in diesen Markt ein und verkauft auch Multiplayer-fähige Konsolen für die Couch. Immerhin machen die es dem Kunden maximal einfach, ihnen Geld in den Rachen zu schmeißen, und für so eine Experience würde dort vermutlich das halbe Management gefeuert.

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