Fuji X100S

Am Mittwoch lag endlich mein neues Spielzeug in der Packstation. Ich laufe jetzt seit fast vier Jahren ziemlich glücklich mit einer Canon 1000D durch die Gegend und langsam wurde es mal Zeit für was neues. Nachdem die letzte Canon-Vorstellung wieder ziemlich enttäuschend war was Innovationen angeht entschied ich mich, eine X100S zu bestellen und sie mal auszutesten. Der Vorgänger hat mich schon fasziniert mit der hervorragenden Bildqualität, den Einstellungsmöglichkeiten und dem schicken Design. Mit der X100S hat Fuji eine großartige neue Kamera hinterhergeschoben. Viele kleine Details wurden verbessert und machen sie zu einem würdigen Nachfolger. Die Reviews, die ich vorher las, bestätigen diesen Eindruck.

Nach dem Auspacken war mein erster Gedanke “Mensch ist die klein”. Sie ist wirklich handlich und leicht, fühlt sich aber gleichzeitig sehr wertig an. Auf den ersten Blick ist die Bedienung etwas verwirrend, da sich viele Möglichkeiten bieten, die Kamera an die eigenen Vorlieben anzupassen. So kann man sich entscheiden, ob man lieber durch den optischen oder den digitalen Sucher oder vielleicht doch lieber auf das Display schauen will. Oder ob man den Augensensor die jeweils passende Anzeige auswählen lässt. Wenn man diese ganzen Einstellungen erst mal getroffen hat und weiß, wie die Kamera funktioniert, ist die Bedienung idiotensicher. Für alle wichtigen Funktionen gibt es einen analogen Schalter und an vieles wurde gedacht. Endlich wird das unauffällige Schießen von Fotos aus der Hüfte durch einen Fokus-Lock und den unheimlich leisen Verschluss möglich. Das hat mich an DSLR bis jetzt immer gestört.

Für einen kurzen ersten Test fuhr ich heute ins Zeithaus in der Autostadt und schoss ein paar Bilder. Da Lightroom noch nicht mit den RAW-Fotos der Kamera zurecht kommt und das von Fuji mitgelieferte Tool ziemlich für den Fuß ist habe ich einfach JPEGs geschossen. Gut gefallen hat mir die dabei mögliche Auswahl der Filmsimulationen. Wenn man sich hier entsprechend auf die Situation einstellt kann man auf eine Nachbearbeitung fast verzichten. Die Bilder haben eine tolle Farbwiedergabe und sind knackig bis auf den Pixel. So wie es aussieht muss ich die X100S wohl behalten.