Ich liege gerade im Bett und höre meine Musik über den Webbrowser. Das Netbook schafft das mit vertretbaren 16% CPU-Auslastung. Außerdem ist mir gerade der Sinn meines dauerhaft laufenden NAS-Servers abhanden gekommen. Ich habe vorhin begonnen, meine Musik in die Cloud™ zu laden. Google bietet da (mindestens scheinbar) unbegrenzt großen Platz für Musik und einen ziemlich schicken Web-Client zum Anhören.
Wie man da reinkommt habe ich bei LINUX UND ICH gefunden. Eigentlich gibt es das noch nicht in Deutschland (war ja klar) weil hier die Plattenfirmen wahrscheinlich immer noch panisch schreiend durchs Büro rennen, wenn sie “Internet” hören.
Wenn man über einen USA-Proxy auf die Seite geht kann man jedoch dennoch ein Invite beantragen und bekommt es nach einiger Zeit sogar. Nutzen kann man den Dienst dann auch hier ohne Proxy. Einzig die Android-App, die es schon gibt, lässt sich hier wohl nicht installieren aber das ist dann sicher auch nur eine Frage der Zeit.
Wahrscheinlich ist diese Lücke auch weniger ein Hack als eine kalkulierte Möglichkeit, auch in Deutschland schon Aufmerksamkeit zu generieren. Den Plattenheinis und Abmahndödeln hat man halt gesagt: Macht euch keine Sorgen, wir stellen sicher, dass nur Anfragen aus den USA angenommen werden :).
Ich las “Lassen Sie es mich so sagen…” von Georg Schramm. Wer den Mann noch nicht kennt: Großartiger Kabarettist, schön bissig und immer auf den Punkt. Er hat lange Zeit zusammen mit Urban Priol “Neues aus der Anstalt” moderiert und schied dann leider aus. Das aktuelle Bühnenprogramm konnte ich leider noch nicht sehen, aber vielleicht gibt es das ja bald irgendwo zu finden.
Das 2007 erschienene, inhaltlich aber immer noch aktuelle, Buch besteht aus bekannten Texten von Schramm, die jeweils mit kurzen Einführungen um den Kontext ergänzt wurden. So lässt es sich sehr gut zwischendurch lesen und man verliert nicht den Faden, wenn man nur kurz in Bus und Bahn ein wenig schmökert.
Hier zwei schöne Zitate, die ich mir markiert habe:
Ich war sauer. Richtig sauer. Am 15.06. fand ich einen Strafzettel am Auto als ich morgens zum Joggen fahren wollte. Ich parkte mit Bewohnerparkausweis an der selben Stelle wie sonst auch und meiner Meinung nach korrekt. 15€ sollte ich für das Parken im absoluten Halteverbot zahlen meinte die gute Frau Juraschek vom Ordnungsamt.
Kurz nach dem Joggen machte ich Fotos von der Parklücke, in der ich stand, und ging damit zum Rathaus. Dort sagte mir der Sachbearbeiter, dass er die Fotos, die Frau Juraschek gemacht hatte, ausdrucken würde. Ich wusste gar nicht, dass die sowas machen aber es soll mir nur recht sein. Zehn Minuten später kam er aus dem Nebenzimmer zurück und meinte was von Serverproblemen und Ausdrucken ginge nicht. Ich solle nächste Woche wieder kommen.
Eine Woche später das selbe Spiel. Die Dame geht ins Nebenzimmer, kommt wieder und meint was von Serverproblemen. Diesmal bietet sie an, dass mir die Fotos zugeschickt werden, sobald die Probleme behoben sind und ich dann (per E-Mail!!!) dazu Stellung nehmen könnte.
Am 22.06. wurden mir die Fotos zugesendet und ich musste grinsen:
Also schrob ich eine Antwort zusammen und hing meine Fotos an, die ich ja auf dem Amt noch nicht zeigen konnte:…
Für ein bisschen musikalische Hintergrunduntermalung (atmosphärische Musik und Funkausschnitte aus Weltraummissionen) bitte einmal hier klicken.Am Freitag, den 08.07.2011, wird das Space ShuttleAtlantis zu einem letzten Flug zur ISS starten. Mit dieser Mission geht eine Ära der Raumfahrt zu Ende. Das ist der letzte Flug eines Space Shuttle überhaupt. Ich glaube jeder, der an die Raumfahrt der letzten 30 Jahre zurückdenkt, hat als erstes das Bild eines Space Shuttle im Kopf.
Man kann die Leistung, die die Verantwortlichen dort vollbracht haben, nicht genug würdigen. Während anderswo auf der Welt Kriege geführt wurden, Menschen sich hassten und andere ihre Arbeitsleistung mit dem Löschen von Videos bei Youtube verplemperten wurde dort Geschichte geschrieben und ein wichtiger Grundstein für die Zukunft gelegt. Der Mensch konnte zum ersten Mal mit einem bemannten und wiederverwendbaren Fahrzeug ins Orbit und wieder zurück auf die Planetenoberfläche gelangen. Das hat 30 Jahre lang erfolgreich funktioniert. Seit 6 Jahren vor meiner Geburt gibt es das Space Shuttle und es absolviert bis heute erfolgreich Flüge. Das ist schon ganz schön grandios.…
Gerade läuft eine reißerische Aktion “Media Markt vs. Internet” beim Media Markt, bei der der Kunde nur den günstigsten bei idealo gefundenen Preis für ein Produkt bezahlen soll. Das scheint für Produkte zu gelten, die es theoretisch gar nicht im Internet geben kann, weil sie bei Media Markt exklusiv verkauft werden. Wenn die Produkte dann doch im Internet sehr günstig zu haben sind will man von der Aktion nichts mehr wissen.
Hier sind zwei aufeinander folgende Gesprächsprotokolle, von jemandem, der mal dokumentiert hat, was passiert, wenn man das Angebot einfordert. Den Originalpost gibt’s hier. Liest sich nett und hat ein bisschen Streusand verdient :).…
Ich habe mich mal bei listgeeks angemeldet. Das ist überraschenderweise ein Dienst, mit dem sich Listen erstellen lassen. Bei Services, die IrgendwasmitGeek heißen, muss man ja eigentlich immer ein bisschen vorsichtig sein. Oftmals wird da Geek-Kultur eigentlich nicht richtig verstanden oder es ist alles irgendwie komisch. Ich glaube das ist hier anders. Da stehen Leute dahinter, die etwas cooles bauen wollen.
Die Features sind schnell erklärt: Man kann Listen mit beliebigen Titeln erstellen und dann mit Elementen füllen. Bereits von anderen Personen erstellte Listen kann man für sich selbst ausfüllen und dabei neue Elemente hinzufügen und die von Anderen wiederverwenden. Am Besten sieht man das im Introduction-Video:
Gestern war Rollout des WR07 und WR07e des Team wob-racing im Allerpark. Das ist das Formula-Student-Team meiner Hochschule. Ich bin auch hingefahren, um ein paar Fotos zu schießen und mir anzugucken, wie es zur Zeit so läuft. Ich muss sagen ich bin doch ziemlich begeistert. Es war eine wirklich gelungene Veranstaltung, die ziemlich professionell organisiert war und allen Beteiligten Spaß bereitet hat. Zuerst wurden die obligatorischen Reden unter anderem vom Bürgermeister gehalten, dann durfte der Vorjahreswagen eine kleine Runde fahren und ein paar Donuts drehen. Leider konnte ich die nicht ganz so schön einfangen, aber das hätte ruhig auch noch mehr qualmen können ;).
Schließlich kam es dann zum eigentlichen “Rollout”.Die Besonderheit in diesem Jahr ist, dass zwei Fahrzeuge produziert wurden. Eines mit herkömmlichem Verbrennungsmotor (aus einer Honda CBR600) und das Andere mit einem Elektroantrieb. Damit wird das Team dann zusätzlich bei der Formula Student Electric antreten. Es ist eine nicht zu verachtende Leistung aller Beteiligten, mit zwei Fahrzeugen das zu bewerkstelligen was vorher schon mit einem einzigen zu sehr viel Stress und Arbeit geführt hat.
Nach den Prüfungen ist noch ein Monat zum Testen und dann geht es schon zu den Events am Hockenheimring und in Italien.
Für zwei Jahre habe ich auch im Team in der Abteilung Elektronik mitgearbeitet und zum Schluss auch für ca. ein Jahr den Abteilungsleiter gespielt. Aufgehört habe ich dann, weil mir die Arbeit zu stressig wurde und ich mich gerne auf Anderes konzentrieren wollte. Die Entscheidung bereue ich nicht, auch wenn solche Events natürlich etwas melancholisch machen. Es waren großartige Erfahrungen, ich habe viele nette Menschen kennengelernt und mit ihnen zusammen gearbeitet. Ich glaube die Kompetenzen, die mir fürs Berufsleben vermittelt wurden, kommen mindestens zu 50% dieser Arbeit.
Bei den aktuellen Autos ist es schön zu sehen, dass sich wieder eine Menge kompetenter Leute gefunden haben, die das Projekt fortführen. Speziell auch Abteilung Elektronik hat augenscheinlich wieder einen guten Job gemacht. Der Kabelbaum ist noch professioneller geworden und auch das neue transparente Dashboard gefällt mir gut. Außerdem ist die Außenhaut auch ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zum letzten Jahr.
Ich kann nur jedem empfehlen, der “irgendwas mit Autos” studiert, in solch einem Projekt mitzuarbeiten und auch so sich das Ganze einmal anzuschauen.…
Ich fand ja Matlab immer irgendwie komisch. Alles was man so an einfacherer Mathematik machen musste konnte mein Taschenrechner auch und dann verteufelt viel Geld für so ein Programm ausgeben? Nein Danke!
In der Regelungstechnik gibt es aber doch eine Menge Aufgaben, die man nicht so leicht lösen kann. Unser Dozent machte in der Vorlesung ziemlich schicke Sachen mit Matlab, die mich dann doch aufhorchen ließen. Das kann der Taschenrechner nicht und mit den ganzen freien Mathematik-Umgebungen wie Octave und ähnlichen bin ich auch nie warm geworden. Nachdem ich vor Jahren schonmal das abgrundtief hässliche Scicoslab ausprobiert habe musste ich feststellen, dass Scilab (entspricht Matlab) und die “Erweiterung” Xcos (entspricht Simulink) eine ziemlich schicke Sache sind.
Das Programm ist frei und für Linux, Mac OS und Windows verfügbar. Es gibt ein paar Tutorials und eine Online-Hilfe. Was mir jedoch am meisten geholfen hat ist die Kurzanleitung der UNI Siegen.
Also zum Glück doch nicht in die FH rennen, um dort mit Matlab zu arbeiten. Ein Glück!
Hier habe ich mal ein paar Funktionen für die Regelungstechnik hervorgehoben, die ich gebraucht habe:…
Gestern fuhren Tobi, Torsten, Basti und ich mit des Tobis Fahrzeug nach der FH ins Sausalitos Braunschweig, um die (für fast alle von uns) letzte Vorlesung des Semesters (und des Studiums!!!) zu zelebrieren.
Jetzt fehlen nur noch die Klausuren und bis auf Regelungstechnik (wovor ich langsam echt ganz schön Bammel habe) sollte das auch alles cool werden. Dann noch schnell eine Diplomarbeit runterplagiiert und fertig ist der Diplom-Ingenieur ;).
P.S.: Ich glaube ich verliebe mich gerade in das breite Format hier im Blog <3…
Die Bash ist die Standard-Shell unter Linux und vielen Unixen. Der Prompt ist jedoch leider meist ein wenig armselig und längst nicht so hilfreich, wie er eigentlich sein könnte. Das habe ich vor ein paar Wochen bei mir mal geändert und bin ziemlich zufrieden damit. Zunächst mal wollte ich ihn hervorheben, damit es leichter ist, Programmausgaben von Befehlseingaben zu unterscheiden. Das hilft besonders wenn man durch eine lange History durchblättern möchte:…