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1st class - optisch und akustisch

Gestern bekam ich von Tobi die spontane Einladung, auf ein Konzert der 1st Class Session in Gifhorn in der “Grille” zu gehen. Nach kurzem Überfliegen der Konzertbeschreibung und der Feststellung, dass ich mich ruhig noch mal nach draußen trauen könnte, war ich dabei. Außerdem wollte ich den Anlass nutzen, um ein paar Fotos zu schießen.

Ich hatte mich auf sehr ruhige Musik eingestellt. Diese kam dann zunächst auch in Form einer 70-jährigen Dame mit (nach eigenen Angaben) ca. 5 Kindern, 35 Enkelkindern, 200 Urenkeln und einer kräftigen Stimme. Als dann mit Jenniffer Kae die zweite Sängerin die Bühne betrat ging es mit nicht minder kräftiger Stimme richtig vorwärts. Das Ganze hörte sich ungefähr so an:

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Battersea Power Station

Foto: CC-BY-SA Rick Harris

Battersea Power Station - Ein Ort, den ich dringend irgendwann besuchen möchte. Sehr imposantes düsteres Gebäude und bestimmt ein schöner Ort für Fotos. Das erste Mal sah ich ihn auf dem Cover des Albums Animals von Pink Floyd und jüngst tauchte er in der Sherlock-Folge “A Scandal in Belgravia” auf. Beim Stöbern über das Kraftwerk fand ich diese Bilder und den folgenden Spaß-Fakt zur Entstehung des Album-Covers:

Das Cover des Albums zeigt ein Foto des Kohlekraftwerks Battersea Power Station mit einem fliegenden Schwein zwischen den Schornsteinen. Um dieses Bild zu erhalten, ließ die Band ein großes mit Helium befülltes Stoffschwein über dem Kraftwerk aufsteigen. Das Schwein wurde von dünnen Kabeln gehalten, die auf dem späteren Foto nicht mehr zu sehen sein sollten. Für den Fall, dass sich das Schwein losriss, wurde ein Scharfschütze engagiert um das Schwein notfalls abschießen zu können. Die Band forderte ausdrücklich dieses aufwändige Verfahren, da sie keine billigere, aber qualitativ minderwertige Fotomontage für das Cover zulassen wollte. Am ersten Tag des Fotoshootings schwebte das Schwein perfekt zwischen den Schornsteinen, aber der Himmel war blau und ohne Wolken. Da das Albumcover düster wirken sollte, wurde am nächsten Tag ein weiteres Shooting angesetzt in der Hoffnung, dass dunkle Wolken aufziehen. Da der Scharfschütze zu teuer war, wurde am zweiten Tag auf ihn verzichtet. Ironischerweise riss sich das Schwein am zweiten Tag los und stieg bis in eine Höhe von 18.000 Fuß (ca. 5900 Meter) auf. Aufgrund der Größe des Schweins und des unkontrollierten Fluges musste der Flugverkehr für London Heathrow umgeleitet werden, um keinen Unfall zu provozieren. Das Schwein stürzte später auf einer Schafweide ab und wurde für ein drittes Shooting repariert. Das Cover wurde letztlich doch als Fotomontage hergestellt, die die Bilder des ersten Tages mit den Wolken der weiteren Shootings kombiniert. (Quelle: Wikipedia) Foto: CC-BY-NC-ND Kikki Holmén

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"Smart" Adapter

Da kaufst du dir zum Preis einer DSLR eine Kamera, die keinen Spiegel hat, dafür aber klein und kompakt ist. So klein und kompakt, dass man sie immer in der Hosentasche mitnehmen könnte. Dann schraubst du dir ein Objektiv an die Kamera und stellst fest, dass sie nun fast genau so groß und schwer ist wie eine DSLR und nichtmal mehr in eine Manteltasche passt. Bild: CC-NC-SA Kevin Lim

Dann fällt dir auf, dass es aufgrund des eigenartigen Bajonett-Anschlusses (Man kann nie genug Standards haben und so…) kaum Objektive für deine Kamera gibt und du kaufst dir für 400$ einen Adapter, mit dem du dann normale Objektive an deine Kamera anschließen kannst. Bild: Conurus/Metabones

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Sterne

Schon vor einer ganzen Weile fand ich interessante Fotos, die Sterne oder Herzen im Bokeh hatten. Da (Punkt-)Lichtquellen im unscharfen Bereich die Form der Blende annehmen sind sie üblicherweise kreisrund bzw. 6- oder 8-eckig. Wenn man seine eigene Blende in beliebiger Form gestaltet kann man den Lichtern auch eine andere Form aufzwingen. Das wollte ich dann auch selbst ausprobieren. Nachdem der erste und der zweite Versuch gescheitert waren (viel zu groß; abgebrannt; fragt nicht :)) glückte gestern der dritte Versuch. Ich war mit Pia in Wolfsburg vor der Autostadt unterwegs und ging auf Sternenjagt.…

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phaeno

Heute habe ich mir das Ziel gesetzt, schwarz-weiß (Teiltonung erlaubt :P) und möglichst abstrakt zu fotografieren. Wenn es schwarz-weiß sein soll - dachte ich - bietet es sich an, etwas Graues zu fotografieren.

Wie praktisch, dass Wolfsburg mit dem phaeno einen hässlichen und wunderbar grauen Klotz hat. Da soll es sowieso demnächst abends bei Beleuchtung mit der Wolfsburg-Braunschweig-Twitter-Foto-Crew™ hingehen, aber schon mal vorher anschauen kann ja nicht schaden.

Ich bin doch positiv überrascht. So wenig ansprechend ich das Gebäude immer fand, ergeben sich doch bei genauerer Betrachtung viele spannende Blickwinkel. Man muss nur eine Weile da stehen und das Ganze auf sich wirken lassen.

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Die Fotogene Frischwasser-Fontäne

Heute Nachmittag war ich bei herrlichem Wetter eine Runde fotografieren. Diesmal verschlug es mich nach Fallersleben ins Hafengebiet. Leider darf man dort nicht hingehen, wo man zum Fotografieren gerne hingehen würde, aber auch so war es ein schöner Spaziergang. Drei Personen übten mit einem Motorboot das Fahren und möbelten fröhlich mit mehreren Anläufen eine Boje um. Falls ich mal einen großen Klotz Aluminium (oder Blech?) brauchen sollte weiß ich jetzt auch, wo ich gucken muss. Tobi empfahl mir dann im Anschluss noch, dort auch mal morgens bei Nebel vorbeizuschauen. Die Gelegenheit wird sich sicherlich in diesem Herbst/Winter noch ergeben. Auf dem Rückweg ging es dann noch kurz in die Fallersleber Innenstadt zum Teich am Schloss. Dort wurde die Fotogene Frischwasser-Fontäne (wahrscheinlich eher Teichwasser aber drei ‘F’ sind besser als zwei…) schick von der untergehenden Sonne beleuchtet, während leichter Grasgeruch von den Jugendlichen auf der Parkbank hinüberwehte, die auf ihre Weise den Tag ausklingen ließen. In diesem Sinne: Liebe(s) Grüße aus Wolfsburg ;)

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Die Zeit zieht vorbei

Das letzte Studiensemester ging zu Ende, der Urlaub ist vorbei. Die Diplomarbeit wird bald angemeldet und inhaltlich bin ich schon gut voran gekommen. Es ist bereits einiges geschrieben und vieles vorbereitet. Es gab allerdings eine wesentliche Änderung im Alltag. So viel Freizeit wie im letzten Semester wird es wohl nie wieder geben. Ich will mich nicht beschweren, aber die Umstellung auf einen normalen Arbeitstag war schon nicht ohne. Dieses Wochenende war das erste komplett freie seit Arbeitsbeginn. Ich war am Samstag mit dem Tobi in Braunschweig ein wenig einkaufen (eine neue Schwimmbrille, die immerhin minimal weniger peinlich aussieht, als die alte :)) und das schöne Wetter genießen. In dem Zeitfenster zwischen Einkaufen und Cocktail-Trinken ergab sich auch nochmal die Gelegenheit für ein paar Bilder. Auf dem Rückweg neigte sich dann in der Bahn Harry Potter Band 7 langsam dem Ende. Das scheint das mit Abstand beste Buch der Reihe zu sein. Konstante Spannung bis zum Schluss und viele Handlungsstränge finden zusammen. Ach ja und: Englisch ist so viel besser als Deutsch! Das werde ich an diesem Sonntag, der bis jetzt seinen Namen verdient hat, zu Ende bringen.

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Überraschungsfeier

Gestern haben meine Cousine und mein Cousin (und wer da sonst noch so beteiligt war :)) eine Überraschungsfeier für meine Tante geschmissen, die ein paar Tage vorher Geburtstag hatte. Ich hatte mir vorgenommen, mal wieder Fotos zu machen, was dann aber doch nicht so richtig was geworden ist. Das lag wahrscheinlich daran, dass ich einen sehr lustigen Abend hatte. Gartenpartys sind auch so ein Grund, wegen dem man vielleicht doch später mal ein Haus haben will…

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Rollout 2011

Gestern war Rollout des WR07 und WR07e des Team wob-racing im Allerpark. Das ist das Formula-Student-Team meiner Hochschule. Ich bin auch hingefahren, um ein paar Fotos zu schießen und mir anzugucken, wie es zur Zeit so läuft. Ich muss sagen ich bin doch ziemlich begeistert. Es war eine wirklich gelungene Veranstaltung, die ziemlich professionell organisiert war und allen Beteiligten Spaß bereitet hat. Zuerst wurden die obligatorischen Reden unter anderem vom Bürgermeister gehalten, dann durfte der Vorjahreswagen eine kleine Runde fahren und ein paar Donuts drehen. Leider konnte ich die nicht ganz so schön einfangen, aber das hätte ruhig auch noch mehr qualmen können ;). Schließlich kam es dann zum eigentlichen “Rollout”.Die Besonderheit in diesem Jahr ist, dass zwei Fahrzeuge produziert wurden. Eines mit herkömmlichem Verbrennungsmotor (aus einer Honda CBR600) und das Andere mit einem Elektroantrieb. Damit wird das Team dann zusätzlich bei der Formula Student Electric antreten. Es ist eine nicht zu verachtende Leistung aller Beteiligten, mit zwei Fahrzeugen das zu bewerkstelligen was vorher schon mit einem einzigen zu sehr viel Stress und Arbeit geführt hat. Nach den Prüfungen ist noch ein Monat zum Testen und dann geht es schon zu den Events am Hockenheimring und in Italien. Für zwei Jahre habe ich auch im Team in der Abteilung Elektronik mitgearbeitet und zum Schluss auch für ca. ein Jahr den Abteilungsleiter gespielt. Aufgehört habe ich dann, weil mir die Arbeit zu stressig wurde und ich mich gerne auf Anderes konzentrieren wollte. Die Entscheidung bereue ich nicht, auch wenn solche Events natürlich etwas melancholisch machen. Es waren großartige Erfahrungen, ich habe viele nette Menschen kennengelernt und mit ihnen zusammen gearbeitet. Ich glaube die Kompetenzen, die mir fürs Berufsleben vermittelt wurden, kommen mindestens zu 50% dieser Arbeit. Bei den aktuellen Autos ist es schön zu sehen, dass sich wieder eine Menge kompetenter Leute gefunden haben, die das Projekt fortführen. Speziell auch Abteilung Elektronik hat augenscheinlich wieder einen guten Job gemacht. Der Kabelbaum ist noch professioneller geworden und auch das neue transparente Dashboard gefällt mir gut. Außerdem ist die Außenhaut auch ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zum letzten Jahr. Ich kann nur jedem empfehlen, der “irgendwas mit Autos” studiert, in solch einem Projekt mitzuarbeiten und auch so sich das Ganze einmal anzuschauen.…

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