Sie parkten im Halteverbot (Zeichen 283)
Ich war sauer. Richtig sauer. Am 15.06. fand ich einen Strafzettel am Auto als ich morgens zum Joggen fahren wollte. Ich parkte mit Bewohnerparkausweis an der selben Stelle wie sonst auch und meiner Meinung nach korrekt. 15€ sollte ich für das Parken im absoluten Halteverbot zahlen meinte die gute Frau Juraschek vom Ordnungsamt.
Kurz nach dem Joggen machte ich Fotos von der Parklücke, in der ich stand, und ging damit zum Rathaus. Dort sagte mir der Sachbearbeiter, dass er die Fotos, die Frau Juraschek gemacht hatte, ausdrucken würde. Ich wusste gar nicht, dass die sowas machen aber es soll mir nur recht sein. Zehn Minuten später kam er aus dem Nebenzimmer zurück und meinte was von Serverproblemen und Ausdrucken ginge nicht. Ich solle nächste Woche wieder kommen.
Eine Woche später das selbe Spiel. Die Dame geht ins Nebenzimmer, kommt wieder und meint was von Serverproblemen. Diesmal bietet sie an, dass mir die Fotos zugeschickt werden, sobald die Probleme behoben sind und ich dann (per E-Mail!!!) dazu Stellung nehmen könnte.
Am 22.06. wurden mir die Fotos zugesendet und ich musste grinsen:
Also schrob ich eine Antwort zusammen und hing meine Fotos an, die ich ja auf dem Amt noch nicht zeigen konnte:
Mach's gut und danke für den Fisch!
Für ein bisschen musikalische Hintergrunduntermalung (atmosphärische Musik und Funkausschnitte aus Weltraummissionen) bitte einmal hier klicken.
Am Freitag, den 08.07.2011, wird das Space Shuttle Atlantis zu einem letzten Flug zur ISS starten. Mit dieser Mission geht eine Ära der Raumfahrt zu Ende. Das ist der letzte Flug eines Space Shuttle überhaupt. Ich glaube jeder, der an die Raumfahrt der letzten 30 Jahre zurückdenkt, hat als erstes das Bild eines Space Shuttle im Kopf.
Man kann die Leistung, die die Verantwortlichen dort vollbracht haben, nicht genug würdigen. Während anderswo auf der Welt Kriege geführt wurden, Menschen sich hassten und andere ihre Arbeitsleistung mit dem Löschen von Videos bei Youtube verplemperten wurde dort Geschichte geschrieben und ein wichtiger Grundstein für die Zukunft gelegt. Der Mensch konnte zum ersten Mal mit einem bemannten und wiederverwendbaren Fahrzeug ins Orbit und wieder zurück auf die Planetenoberfläche gelangen. Das hat 30 Jahre lang erfolgreich funktioniert. Seit 6 Jahren vor meiner Geburt gibt es das Space Shuttle und es absolviert bis heute erfolgreich Flüge. Das ist schon ganz schön grandios.
Streusand für den Media Markt
Gerade läuft eine reißerische Aktion “Media Markt vs. Internet” beim Media Markt, bei der der Kunde nur den günstigsten bei idealo gefundenen Preis für ein Produkt bezahlen soll. Das scheint für Produkte zu gelten, die es theoretisch gar nicht im Internet geben kann, weil sie bei Media Markt exklusiv verkauft werden. Wenn die Produkte dann doch im Internet sehr günstig zu haben sind will man von der Aktion nichts mehr wissen. Hier sind zwei aufeinander folgende Gesprächsprotokolle, von jemandem, der mal dokumentiert hat, was passiert, wenn man das Angebot einfordert. Den Originalpost gibt’s hier. Liest sich nett und hat ein bisschen Streusand verdient :).
»listgeeks
Ich habe mich mal bei listgeeks angemeldet. Das ist überraschenderweise ein Dienst, mit dem sich Listen erstellen lassen. Bei Services, die IrgendwasmitGeek heißen, muss man ja eigentlich immer ein bisschen vorsichtig sein. Oftmals wird da Geek-Kultur eigentlich nicht richtig verstanden oder es ist alles irgendwie komisch. Ich glaube das ist hier anders. Da stehen Leute dahinter, die etwas cooles bauen wollen.
Die Features sind schnell erklärt: Man kann Listen mit beliebigen Titeln erstellen und dann mit Elementen füllen. Bereits von anderen Personen erstellte Listen kann man für sich selbst ausfüllen und dabei neue Elemente hinzufügen und die von Anderen wiederverwenden. Am Besten sieht man das im Introduction-Video:
»Rollout 2011

Gestern war Rollout des WR07 und WR07e des Team wob-racing im Allerpark. Das ist das Formula-Student-Team meiner Hochschule. Ich bin auch hingefahren, um ein paar Fotos zu schießen und mir anzugucken, wie es zur Zeit so läuft. Ich muss sagen ich bin doch ziemlich begeistert. Es war eine wirklich gelungene Veranstaltung, die ziemlich professionell organisiert war und allen Beteiligten Spaß bereitet hat. Zuerst wurden die obligatorischen Reden unter anderem vom Bürgermeister gehalten, dann durfte der Vorjahreswagen eine kleine Runde fahren und ein paar Donuts drehen. Leider konnte ich die nicht ganz so schön einfangen, aber das hätte ruhig auch noch mehr qualmen können ;).
Schließlich kam es dann zum eigentlichen “Rollout”.
Die Besonderheit in diesem Jahr ist, dass zwei Fahrzeuge produziert wurden. Eines mit herkömmlichem Verbrennungsmotor (aus einer Honda CBR600) und das Andere mit einem Elektroantrieb. Damit wird das Team dann zusätzlich bei der Formula Student Electric antreten. Es ist eine nicht zu verachtende Leistung aller Beteiligten, mit zwei Fahrzeugen das zu bewerkstelligen was vorher schon mit einem einzigen zu sehr viel Stress und Arbeit geführt hat.
Nach den Prüfungen ist noch ein Monat zum Testen und dann geht es schon zu den Events am Hockenheimring und in Italien.

Für zwei Jahre habe ich auch im Team in der Abteilung Elektronik mitgearbeitet und zum Schluss auch für ca. ein Jahr den Abteilungsleiter gespielt. Aufgehört habe ich dann, weil mir die Arbeit zu stressig wurde und ich mich gerne auf Anderes konzentrieren wollte. Die Entscheidung bereue ich nicht, auch wenn solche Events natürlich etwas melancholisch machen. Es waren großartige Erfahrungen, ich habe viele nette Menschen kennengelernt und mit ihnen zusammen gearbeitet. Ich glaube die Kompetenzen, die mir fürs Berufsleben vermittelt wurden, kommen mindestens zu 50% dieser Arbeit.
Bei den aktuellen Autos ist es schön zu sehen, dass sich wieder eine Menge kompetenter Leute gefunden haben, die das Projekt fortführen. Speziell auch Abteilung Elektronik hat augenscheinlich wieder einen guten Job gemacht. Der Kabelbaum ist noch professioneller geworden und auch das neue transparente Dashboard gefällt mir gut. Außerdem ist die Außenhaut auch ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zum letzten Jahr.
Ich kann nur jedem empfehlen, der “irgendwas mit Autos” studiert, in solch einem Projekt mitzuarbeiten und auch so sich das Ganze einmal anzuschauen.
Reglerentwurf mit Scilab
Ich fand ja Matlab immer irgendwie komisch. Alles was man so an einfacherer Mathematik machen musste konnte mein Taschenrechner auch und dann verteufelt viel Geld für so ein Programm ausgeben? Nein Danke!
In der Regelungstechnik gibt es aber doch eine Menge Aufgaben, die man nicht so leicht lösen kann. Unser Dozent machte in der Vorlesung ziemlich schicke Sachen mit Matlab, die mich dann doch aufhorchen ließen. Das kann der Taschenrechner nicht und mit den ganzen freien Mathematik-Umgebungen wie Octave und ähnlichen bin ich auch nie warm geworden. Nachdem ich vor Jahren schonmal das abgrundtief hässliche Scicoslab ausprobiert habe musste ich feststellen, dass Scilab (entspricht Matlab) und die “Erweiterung” Xcos (entspricht Simulink) eine ziemlich schicke Sache sind.
Das Programm ist frei und für Linux, Mac OS und Windows verfügbar. Es gibt ein paar Tutorials und eine Online-Hilfe. Was mir jedoch am meisten geholfen hat ist die Kurzanleitung der UNI Siegen.
Also zum Glück doch nicht in die FH rennen, um dort mit Matlab zu arbeiten. Ein Glück!
Hier habe ich mal ein paar Funktionen für die Regelungstechnik hervorgehoben, die ich gebraucht habe:
Das war's (fast)
Gestern fuhren Tobi, Torsten, Basti und ich mit des Tobis Fahrzeug nach der FH ins Sausalitos Braunschweig, um die (für fast alle von uns) letzte Vorlesung des Semesters (und des Studiums!!!) zu zelebrieren.
Jetzt fehlen nur noch die Klausuren und bis auf Regelungstechnik (wovor ich langsam echt ganz schön Bammel habe) sollte das auch alles cool werden. Dann noch schnell eine Diplomarbeit runterplagiiert und fertig ist der Diplom-Ingenieur ;).


P.S.: Ich glaube ich verliebe mich gerade in das breite Format hier im Blog <3
Bash-Prompt mit Git-Informationen
Die Bash ist die Standard-Shell unter Linux und vielen Unixen. Der Prompt ist jedoch leider meist ein wenig armselig und längst nicht so hilfreich, wie er eigentlich sein könnte. Das habe ich vor ein paar Wochen bei mir mal geändert und bin ziemlich zufrieden damit. Zunächst mal wollte ich ihn hervorheben, damit es leichter ist, Programmausgaben von Befehlseingaben zu unterscheiden. Das hilft besonders wenn man durch eine lange History durchblättern möchte:
»Was. für. ein. Film!
Update: Wie erwartet wurde der Film jetzt bei Youtube gelöscht. Wer ihn noch sehen will muss sich jetzt also wahrscheinlich auf den einschlägigen Torrent-Tauschbörsen umschauen. Ich wäre aber auf Anfrage auch bereit, meine Aufnahme zur Verfügung zu stellen…
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Pixelschatten. Was. für. ein. Film! Ich meine… alleine schon das Youtube-Vorschaubild, das einen hier begrüßt. Es macht keinen Sinn, abzustreiten, dass Zora Klostermann einen nicht unerheblichen Beitrag dazu leistet, dass ich den Film gut finde man den Film gut finden muss.
Ich bin wahrscheinlich der Letzte, der ihn geguckt hat nachdem schon ordentlich darüber berichtet wurde. Heute nahm ich mir vor, mal den Anfang zu gucken und vielleicht den Rest später. Bin dann aber drauf hängen geblieben, weil er eine wirklich faszinierende Stimmung vermittelt. Ich habe schon lange nicht mehr so viel Spaß bei einem Film gehabt.
Morsen mit AVRTelegraph
Ich fahre im Sommer als Betreuer auf ein Kinderzeltlager mit (Plätze sind übrigens noch frei - falls ihr Kinder im passenden Alter kennt schlagt das doch mal vor; es wird sicher großartig). Das Thema ist “Western” und einer der Gegenstände, an die ein Geek dabei denkt sind Telegrafen und der Morsecode. Wir wollen mit den Kindern selbst kleine Sender und Empfänger bauen. Auch in die Rahmenspielhandlung wurden Telegrafen integriert und es werden aus zwei “benachbarten Städten” gleichzeitig Telegramme ankommen, die von den Zeltgruppen entschlüsselt werden sollen. Das Problem ist jedoch, diese zu generieren. Dass zwei Betreuer gleichzeitig und wiederholt Telegramme senden scheint ziemlich aufwändig und ist außerdem fehleranfällig. Dabei ist das doch eine Aufgabe, für die sich Mikrocontroller geradezu aufdrängen. Daher habe ich eine kleine Bibliothek für 8bit Atmel-Controller geschrieben, die morsen kann.
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