März - Jahrestag des Reaktorkatastrophe in Fukushima. In Deutschland demonstrierten heute erneut Tausende Menschen gegen den aktuellen Kurs der deutschen Bundesregierung. Ein “Ausstieg” einzig aus Populismusgründen und absaufender Atommüll in der Asse, der totgeschwiegen und ausgesessen wird.
In der Region Braunschweig gab es aus diesem Anlass eine 80 Kilometer lange Lichterkette zwischen der Asse II, der Eckert & Ziegler GmbH und Schacht Konrad:
Wir fuhren mit einer Gruppe aus Vorsfelde auf den Braunschweiger Burgplatz und unterstützten den Stand der Jugendkirche.
Lars Dedekind hatte dankenswerter Weise den Stand angemeldet und das Jugendkirchenteam kümmerte sich um Feuerkörbe, Fackeln und Tee.Schnell waren die Fackeln entzündet und die ersten Menschen stellten sich auf.
Passanten wurden angesprochen, bekamen eine Fackel in die Hand gedrückt und reihten sich mit ein.Um 19:00 Uhr stand dann die Kette und wurde für eine Viertelstunde auf der ganzen Strecke aufrecht erhalten. Angeblich waren 24.000 Menschen unterschiedlichster Gruppen mit dabei.
Den Nachbarstand betreuten die Grünen und dahinter folgten die Braunschweiger Piraten.
Der Plan für’s nächste Mal: Selbst mit dem Fahrrad an der Menschenkette vorbei fahren und ggf. vielleicht auch filmen. Das ist sicher ziemlich eindrucksvoll.
Bei traumhaftem Wetter besuchte ich heute den Schillerteich, um ein paar Fotos zu schießen. Kurz vor Ende meiner Runde fiel mir dann der ortsansässige Spielplatz ins Auge.Dieser war in meiner Kindheit ein Highlight eines jeden Spaziergangs in Wolfsburg. Erst durch die Stadt oder um den Schillerteich laufen und dann auf jeden Fall hier anhalten auf dem Gerüst herumklettern.Einen vergleichbaren Spielplatz habe ich eigentlich noch nirgendwo gesehen. Große Betonräume, die in der Luft hängen und mit Leitern, Rutschen und Stangen verbunden sind. Alles ist rund und die Räume sind mit mit vergitterten Fenstern versehen. An aufrechtes Stehen ist darin jetzt nicht mehr zu denken und das Klettern fällt auch merklich schwerer. Die Räume, die vorher riesig wirkten sind auf einmal klein und die Decke hängt äußerst tief.Die Kindheitserinnerungen müssen aus einer Zeit kommen, in der ich so zwischen 4 und 7 Jahren alt war. Danach war der Spielplatz dann wieder für einige Jahre uninteressant.Dann erinnere ich mich wieder daran, hier nach der Schule mit Timo gesessen und Biere getrunken zu haben. Das ist jetzt sicherlich auch schon 10 Jahre her. Oh Gott ich bin alt…Wie früher auch stand ich heute vor dem Problem, dass das Hochkommen und Klettern einfach ging und Spaß machte, das Herunterkommen jedoch schon etwas mehr Überwindung kostet.
Das hat sich nämlich nicht verändert - die Rutschstangen sind gefühlt noch genau so lang wie früher.
…
Konkret geht es zum Beispiel um eine Karikatur mit einem festgenommenen Farbigen mit überzeichneten dicken roten Lippen, der sich gegen den Griff eines Polizeibeamten wehrt und in gebrochenem Deutsch schreit: „Was heiß’ hie’ Ve’dunklungsgefah’....?!“ Auf einem anderen Bild prügeln sich junge Männer, die ausnahmslos Migranten zu sein scheinen. Einer von ihnen sagt: „Boah... krass... 3ern BMW...!“ Das Januar-Bild zeigt die Heiligen Drei Könige und der schwarze König muss Kamel-Exkremente aufsammeln. In der August-Karikatur geht es um einen Selbstmörder und einen Polizisten, der ihm sagt: „Jetzt spring’ endlich, du Idiot, ich hab noch anderes zu tun heut!“
Vielleicht sollten wir aufhören, den Kindern zu erzählen, dass der Polizist™ dein Freund und Helfer ist, dem du vertrauen und auf den du dich verlassen kannst.
Vielmehr sollten wir ihnen sagen, dass ein Polizist ein Mensch ist, wie jeder andere auch. Somit also auch ein potentieller Rassist, oder jemand, der dir an einem schlechten Tag gerne mal Eins in die Fresse gibt.
Gestern bekam ich von Tobi die spontane Einladung, auf ein Konzert der 1st Class Session in Gifhorn in der “Grille” zu gehen. Nach kurzem Überfliegen der Konzertbeschreibung und der Feststellung, dass ich mich ruhig noch mal nach draußen trauen könnte, war ich dabei. Außerdem wollte ich den Anlass nutzen, um ein paar Fotos zu schießen.
Ich hatte mich auf sehr ruhige Musik eingestellt. Diese kam dann zunächst auch in Form einer 70-jährigen Dame mit (nach eigenen Angaben) ca. 5 Kindern, 35 Enkelkindern, 200 Urenkeln und einer kräftigen Stimme.
Als dann mit Jenniffer Kae die zweite Sängerin die Bühne betrat ging es mit nicht minder kräftiger Stimme richtig vorwärts. Das Ganze hörte sich ungefähr so an:
Onlinetvrecorder ist ein super Service. Bis auf den sonntäglichen Tatort gucke ich kein Live-Fernsehen mehr und das ist großartig. Sendungen im Nachhinein runterladen und gleich die Werbung rausschneiden ist zum Standardverfahren geworden.
Da der Dienst so halblegal funktioniert und sich rechtlich absichern will sind die Daten verschlüsselt und müssen vom Nutzer entschlüsselt werden. Anschließend geht man mit dem Dateinamen zu einem Server und lädt sich die passende ‘Cutliste’ herunter. Darin steht dann, wie die Datei genau zu schneiden ist. Hört sich furchtbar kompliziert an und ist es auch. Zum Glück gibt es einige Tools, die einem die Arbeit abnehmen und bei denen zum Schluss ein schönes fertiges Video herausfällt.
Unter Linux hatte ich mir das bereits komfortabel eingerichtet - unter Mac OS gibt es ein paar Hürden, die man überwinden muss. Im Folgenden eine - hoffentlich vollständige - Anleitung:…
Battersea Power Station - Ein Ort, den ich dringend irgendwann besuchen möchte. Sehr imposantes düsteres Gebäude und bestimmt ein schöner Ort für Fotos.
Das erste Mal sah ich ihn auf dem Cover des Albums Animals von Pink Floyd und jüngst tauchte er in der Sherlock-Folge “A Scandal in Belgravia” auf. Beim Stöbern über das Kraftwerk fand ich diese Bilder und den folgenden Spaß-Fakt zur Entstehung des Album-Covers:
Das Cover des Albums zeigt ein Foto des Kohlekraftwerks Battersea Power Station mit einem fliegenden Schwein zwischen den Schornsteinen. Um dieses Bild zu erhalten, ließ die Band ein großes mit Helium befülltes Stoffschwein über dem Kraftwerk aufsteigen. Das Schwein wurde von dünnen Kabeln gehalten, die auf dem späteren Foto nicht mehr zu sehen sein sollten. Für den Fall, dass sich das Schwein losriss, wurde ein Scharfschütze engagiert um das Schwein notfalls abschießen zu können. Die Band forderte ausdrücklich dieses aufwändige Verfahren, da sie keine billigere, aber qualitativ minderwertige Fotomontage für das Cover zulassen wollte. Am ersten Tag des Fotoshootings schwebte das Schwein perfekt zwischen den Schornsteinen, aber der Himmel war blau und ohne Wolken. Da das Albumcover düster wirken sollte, wurde am nächsten Tag ein weiteres Shooting angesetzt in der Hoffnung, dass dunkle Wolken aufziehen. Da der Scharfschütze zu teuer war, wurde am zweiten Tag auf ihn verzichtet. Ironischerweise riss sich das Schwein am zweiten Tag los und stieg bis in eine Höhe von 18.000 Fuß (ca. 5900 Meter) auf. Aufgrund der Größe des Schweins und des unkontrollierten Fluges musste der Flugverkehr für London Heathrow umgeleitet werden, um keinen Unfall zu provozieren. Das Schwein stürzte später auf einer Schafweide ab und wurde für ein drittes Shooting repariert. Das Cover wurde letztlich doch als Fotomontage hergestellt, die die Bilder des ersten Tages mit den Wolken der weiteren Shootings kombiniert.
(Quelle: Wikipedia)
Foto: CC-BY-NC-ND Kikki Holmén