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Streets Of Dellbrück

In dieser Woche war ich auf Dienstreise in Köln. Zumindest dachte ich das vorher. Bei der Ankunft stellte sich schnell heraus, dass Köln Dellbrück doch ziemlich wenig mit Köln zu tun hat. Man ist zwar innerhalb von 15 Minuten am Dom aber ansonsten fühlt sich Dellbrück doch eher an wie ein Dorf. Außer der Hauptstraße gibt es dort nicht viel zu sehen und daher nahm ich bei den Wegen zum Essen oder zum Einkaufen immer mal das iPhone bzw die Kamera mit.

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Die Microsoft-Experience

Ich verbrachte gerade 1,5 Stunden meines Lebens damit, erfolglos zu versuchen, Microsoft Geld für ein Spiel in den Rachen zu schmeißen. Ich war kurz davor, diese verdammte Xbox zu verkaufen. Aber eins nach dem anderen:

Ich hörte jede menge positives über The Cave und befand das Spiel für kaufenswert. Für eine möglichst gute Multiplayer-Experience solle man es für eine Konsole kaufen, sagte man. Kein Problem - schließlich steht ja eine Xbox im Wohnzimmer. Also fix die Kiste angemacht und da läuft auch schon Werbung für das Spiel auf dem Startscreen. 1200 “Microsoft Points” soll es kosten. Meinetwegen auch wenn sich mir der Sinn solcher Schwachsinnswährungen nicht erschließt. Auf “Kaufen” gedrückt und festgestellt, dass der Kontostand bei mir “0 Microsoft Points” beträgt. Also muss er wohl aufgeladen werden. Das geht scheinbar nur in 1000er-Schritten. Also muss ich wohl 2000 Punkte für 24€ kaufen. Vielen Dank auch - ich dachte ja mal, dass ich das Spiel durch den Einsatz von ca. 14€ erwerben könnte. Aber auch die Hürde will ich (wenn auch mittlerweile leicht angesäuert) nehmen. Jetzt nur noch mit dem Microsoft-Konto einloggen und die Rechnungsadresse angeben. Das ist mit dem Controller ein totaler Schmerz im Arsch. Aber da war ja noch diese sinnlose Microsoft-Glass-App für’s iPhone. Nachdem diese ca. 1 Minute brauchte, um sich mit der Xbox zu verbinden, konnte ich dann auch ihren einzelnen sinnvollen Usecase verwenden: Texteingabe auf der Xbox. Adresse eingegeben, auf Fortfahren gedrückt und zack:Mehrmaliges “später noch einmal wiederholen” führt an dieser Stelle übrigens nicht zum Erfolg. Die freundlicherweise angegebene Fehlercode-Übersetzungsseite gibt aber Aufschluss: Statuscode 80070057 bedeutet: “Sie haben nicht alle Felder ausgefüllt”. Sicherlich wäre es technisch nicht möglich, den Nutzer in einem Hinweistext direkt auf das Problem hinzuweisen. Stattdessen vertröstet man ihn darauf, dass das Problem schon von alleine weggehen wird. Sehr freundlich. Ok dann kriegt Microsoft halt auch meine Telefonnummer. Das Spiel soll ja wirklich gut sein… Telefonnummer eingegeben, Daten bestätigt (oh Wunder auf einmal geht es weiter). Jetzt müssen noch die Zahlungsinformationen eingegeben werden. “Fortfahren” und zack:Kein Problem! Ich bin ja mittlerweile Xbox-Profi und habe den Tab mit der Webseite noch offen. Leider teilt mir diese mit, dass es den Fehlercode nicht gibt. Abhilfe durch “später erneut versuchen” gibt es an dieser Stelle leider auch nicht. Also fix gegooglet und festgestellt, dass der Fehler wohl recht häufig auftritt. Es kommt der Tipp “probier’s doch mal über Xbox.com statt auf der Konsole”. Alles klar das kriege ich doch hin. Also dort angemeldet, die Rechnungsadresse noch mal angegeben (wofür habe ich gerade auf der Konsole eingetippt?), auf “Zahlungsinformationen ändern” geklickt und zack:Ok. Das ja wohl echt nicht deren verdammter Ernst. Da ist ein Kunde, der ihnen gerne Geld bezahlen möchte, und sie sind nicht in der Lage, wenigstens anständig das Problem zu kommunizieren. Aber gut das ist ja auch die Firma, die uns Fortschritt-vortäuschende Fortschrittsbalken und Problembehebungsassistenten brachte. Vielleicht steht Statuscode 83820065 aber auch für “bitte geben Sie ihr Geld woanders aus”. “Spielekonsolen” war der letzte Punkt auf meiner Liste von Dingen, die man (mangels Alternativen) bei Microsoft kaufen könnte. Schade. Hoffentlich steigt Apple bald in diesen Markt ein und verkauft auch Multiplayer-fähige Konsolen für die Couch. Immerhin machen die es dem Kunden maximal einfach, ihnen Geld in den Rachen zu schmeißen, und für so eine Experience würde dort vermutlich das halbe Management gefeuert.

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Autostadt

Am Sonntag war ich mal wieder in der Autostadt, um ein paar Fotos zu machen. Für weitere Entfernungen reicht die Zeit leider im Moment nicht. Außerdem wird es immer noch viel zu schnell dunkel. Mit den Ergebnissen bin ich dennoch ganz zufrieden.

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Fnordlichtmini 2/10

Das Projekt Fnordlichtmini geht glänzend voran. 5 der 10 Lichter sind gelötet und programmiert - 2 bereits zum Test an der Wand angebracht. Ich bin von der Helligkeit wirklich überrascht. Mit zwei Lichtern kann man bereits ausreichend Stimmungslicht für einen Fernsehabend machen. Wie wird das wohl erst mit 10 Lichtern? Da kann ich sicher das komplette Wohnzimmer in Lesehelligkeit beleuchten. Nachdem ich die restlichen Lichter fertiggelötet habe (Zwei dauern ca. 1,5 Stunden) kommt dann das Flachbandkabel mit dem Bus zum Einsatz und das ganze wird an den FreeBSD-Server angeschlossen. Dann kann das Licht hoffentlich über ein Webinterface vom Handy aus konfiguriert werden <3.

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Stubaier Gletscher

Aus der Kategorie “Blogposts, die schon viel früher hätten geschrieben werden sollen”.Vorletzte Woche hatte ich frei und wir fuhren zum Boarden nach Österreich. Genauer gesagt auf den 3000m hohen Stubaier Gletscher. Die Auswahl hatten wir dank eines praktischen Portals und einem Abend im Vapiano überraschend schnell getroffen. Insgesamt 5 Übernachtungen im “Alpenhotel Fernau” und 4 Tage Skipass. Wie sich rausstellte ist das eine perfekte Kombination für einen solchen Urlaub. Körperlich hält man das über die Dauer noch sehr gut aus und ein schönes und gemütliches Hotel mit Halbpension möchte man wirklich haben.Nicht dass ich mit Skigebieten bis jetzt besonders viele Erfahrungen gemacht hätte aber ich hatte das Gefühl, dass der Stubaier Gletscher für uns sehr gut geeignet war. Es gab einige Pisten, auf denen man als Anfänger schnell Fortschritte machen konnte. Manche Stellen mit langen Auslaufzonen waren allerdings nicht ganz so Snowboard-Anfänger-freundlich und deuteten darauf hin, dass sich das Gebiet vermutlich vor allem an Skifahrer richtet. Mit den Bedingungen hatten wir halbwegs Glück - man konnte eigentlich bis auf ein paar Ausnahmen immer vernünftig fahren. Wir haben aber auch fast alle erdenklichen Kombinationen von Nebel, Sturm, verschneiten Pisten und Eis erlebt um das Fahren entsprechend trainieren zu können ;).Eigentlich hatte ich meine Kamera und meinen Rucksack mitgenommen, um auch auf dem Berg ein paar nette Fotos schießen zu können. Nachdem ich jedoch am ersten und am zweiten Tag recht schmerzhaft gestürzt war traute ich mich nicht, den Rucksack mitzunehmen. Das hätte die Kamera wahrscheinlich nicht überlebt. Umso überraschter war ich, wie gut das iPhone in Kombination mit einer vernünftigen App für die Fotos geeignet war. Mehrmals hielt ich auf der Piste (mehr oder weniger kontrolliert) an, riss mir die Handschuhe von den Händen und versuchte, die spektakuläre Stimmung einzufangen. Mit den starken Kontrasten im Schnee hatte es (wie oben zu sehen) so seine Probleme. Da hätte man sicher mit RAW-Fotos noch manche Details mehr rausholen können.Der Urlaub war wirklich klasse und im Gegensatz zum typischen Zu-Hause-Rumsitzen eine wirkliche Erholung. Das Boarden macht auch von Mal zu Mal mehr Spaß und ich bin geneigt, das ab jetzt als regelmäßigen Urlaub einzuführen.

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HTC Mini

Für alle, die ein 5"-Android-Telefon besitzen und daher bis jetzt aus sozialen Gründen auf das Telefonieren verzichten mussten, biete HTC jetzt die Lösung! [caption id=“attachment_2028” align=“aligncenter” width=“580”]Bild: Anqu.com Bild: Anqu.com[/caption]Endlich keine mitleidigen Blicke und kein Kopfschütteln mehr wenn man sich sein Tablet ans Ohr hält. Einfach ein zweites kleineres Telefon kaufen, das sich mit dem Tablet Telefon pairen lässt. Damit lassen sich dann auch in der Öffentlichkeit problemlos Anrufe entgegennehmen. Auch verpasste Anrufe, weil das Telefon im Rucksack war, da es nicht in die Hosentasche gepasst hat, gehören so der Vergangenheit an. Also: Größer ist immer besser - im Zweifelsfall kann man die Nachteile einfach durch mehr kompensieren!…

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Ejection at supersonic speeds

Ich sitze hier in der Bar unseres schicken Alpenhotels und surfe durch die Gegend während ich auf das Abendbrot warte. Im Feedreader fand ich den neuesten XKCD-“what if?"-Post, der sich mit der Frage beschäftigt, aus welcher Höhe man ein Steak abwerfen muss, damit es durchgebraten unten ankommt. Das ist aber eigentlich gar nicht der Grund für diesen Post sondern vielmehr der darin verlinkten Artikel über einen Amerikanischen Piloten, der sein Flugzeug bei 780mph verlassen hat - und überlebte. Die Beschreibung ist wirklich unfassbar und er hat sicher wahnsinniges Glück gehabt:…

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Moonrise Kingdom

Wovon man in seiner Kindheit so geträumt hat. Ein total abgedrehter Film mit lustigen Charakteren, guter Musik und genialen Bildern. Unbedingt ansehen!…

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Atmel-Entwicklung auf dem Mac

Um für einen Atmel-Mikrocontroller zu kompilieren und diesen anschließend auch zu flashen benötigt man einige Software. Zum Kompilieren sind das die avr-binutils, die avr-libc und der avr-gcc. Zum Programmieren wird außerdem der avrdude benötigt. In dem aktuellen Homebrew-Repository befinden sich keine Formeln, um diese Pakete zu bauen (Für avrdude schon - aber für den Rest nicht). Es gibt aber ein Repository auf Github, in dem jemand diese Formeln eingecheckt hat. Um es auf dem eigenen Rechner auszuchecken sind (Homebrew-Installation vorausgesetzt) die folgenden Schritte notwendig:[sourcecode]brew tap larsimmisch/avr brew install avrdude avr-gcc avr-binutils avr-libc[/sourcecode]…

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Hamburg

Im Zuge des 29c3 waren wir ein paar Tage in Hamburg. Es blieb leider nicht viel Zeit zum Fotografieren - schließlich wurden interessante Vorträge angeboten, die es zu hören galt. Ich habe dennoch ein paar Fotos geschossen und dabei Lust bekommen, in Hamburg noch mal eine richtige Fototour zu machen.

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