Stubaier Gletscher

Aus der Kategorie “Blogposts, die schon viel früher hätten geschrieben werden sollen”.Vorletzte Woche hatte ich frei und wir fuhren zum Boarden nach Österreich. Genauer gesagt auf den 3000m hohen Stubaier Gletscher. Die Auswahl hatten wir dank eines praktischen Portals und einem Abend im Vapiano überraschend schnell getroffen. Insgesamt 5 Übernachtungen im “Alpenhotel Fernau” und 4 Tage Skipass. Wie sich rausstellte ist das eine perfekte Kombination für einen solchen Urlaub. Körperlich hält man das über die Dauer noch sehr gut aus und ein schönes und gemütliches Hotel mit Halbpension möchte man wirklich haben.Nicht dass ich mit Skigebieten bis jetzt besonders viele Erfahrungen gemacht hätte aber ich hatte das Gefühl, dass der Stubaier Gletscher für uns sehr gut geeignet war. Es gab einige Pisten, auf denen man als Anfänger schnell Fortschritte machen konnte. Manche Stellen mit langen Auslaufzonen waren allerdings nicht ganz so Snowboard-Anfänger-freundlich und deuteten darauf hin, dass sich das Gebiet vermutlich vor allem an Skifahrer richtet. Mit den Bedingungen hatten wir halbwegs Glück - man konnte eigentlich bis auf ein paar Ausnahmen immer vernünftig fahren. Wir haben aber auch fast alle erdenklichen Kombinationen von Nebel, Sturm, verschneiten Pisten und Eis erlebt um das Fahren entsprechend trainieren zu können ;).Eigentlich hatte ich meine Kamera und meinen Rucksack mitgenommen, um auch auf dem Berg ein paar nette Fotos schießen zu können. Nachdem ich jedoch am ersten und am zweiten Tag recht schmerzhaft gestürzt war traute ich mich nicht, den Rucksack mitzunehmen. Das hätte die Kamera wahrscheinlich nicht überlebt. Umso überraschter war ich, wie gut das iPhone in Kombination mit einer vernünftigen App für die Fotos geeignet war. Mehrmals hielt ich auf der Piste (mehr oder weniger kontrolliert) an, riss mir die Handschuhe von den Händen und versuchte, die spektakuläre Stimmung einzufangen. Mit den starken Kontrasten im Schnee hatte es (wie oben zu sehen) so seine Probleme. Da hätte man sicher mit RAW-Fotos noch manche Details mehr rausholen können.Der Urlaub war wirklich klasse und im Gegensatz zum typischen Zu-Hause-Rumsitzen eine wirkliche Erholung. Das Boarden macht auch von Mal zu Mal mehr Spaß und ich bin geneigt, das ab jetzt als regelmäßigen Urlaub einzuführen.