Gestern waren Ines, Marc und ich im phaeno. Wir sahen eine Lasershow, “Europas größten Feuertornado” (wir vermuten, dass es wahrscheinlich einfach der einzige Feuertornado in Europa ist) und machten ein paar Fotos.
Zum Fotografieren fand ich die Umgebung nicht ganz so passend, weil der ständige Wechsel zwischen ausprobieren und Fotos schießen ziemlich anstrengend ist und ich so sicher einige coole Situationen verpasst habe. Spaß gemacht hat es aber auf jeden Fall.
Anschließend kochten wir und sahen Die Echelon Verschwörung - einen leider doch sehr schwachsinnigen Film.…
Heute geht es mir nach einer saftigen Erkältung schon langsam etwas besser und ich bekam Lust zu fotografieren. Diesmal allerdings nicht mir der “richtigen” Kamera sondern mit dem Telefon. Das hat einerseits den Vorteil, dass nicht jedes Motiv sofort einen Fotografen sieht und unnatürlich guckt. Andererseits zwingt es auch den Fotografierenden, anders zu denken.
Zunächst klingt es wenig überzeugend, mit einem Telefon ernsthaft Fotos machen zu wollen aber mit der richtigen Anwendung macht das durchaus Spaß und man bekommt gute Ergebnisse. Instagram bietet einen guten Einstieg in schnelle Fotos mit relativ schicken Effekten aber wenn es ein paar mehr Einstellungsmöglichkeiten sein sollen kommt man um Camera+ eigentlich nicht herum.
Mich überzeugt da vor allem die Option, dass man unterschiedliche Punkte auf dem Bild für die Fokusmessung und für die Belichtungsmessung wählen kann. So kann man beispielsweise oben das Grasdingsi scharf stellen und die Belichtung auf den Himmel einstellen.
Ich war heute am WakePark in Wolfsburg und während Daniel und Thomas sich ins Wasser trauten blieb ich doch lieber am Festland und machte ein paar Fotos.
Dieses mal hatte ich mal wieder mein 50mm f/1.8 dabei. Leider sind einige Fotos nicht so knackscharf wie eigentlich gewünscht. Einige Bilder sind trotz geringer Belichtungszeiten leider etwas verschwommen. Scheinbar saß der Autofocus oft nicht ganz so wie geplant aber man kann ja später immer behaupten, dass das bewusst so gestaltet wurde :).
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Das Team wob-racing hat einen aktuellen Imagefilm erstellt. Ich bin wahnsinnig überrascht, wie professionell er gemacht wurde.
Sehr schöne Szenen und gute Zusammenfassung der Arbeiten im Projekt. Weiter so :)!…
Gestern schauten wir uns den jüngst eingeweihten Porsche-Pavillon in der Autostadt an. Das Gebäude fand ich sehr interessant - vom Inhalt war ich enttäuscht.
Ich hatte gehofft, etwas mehr über die Geschichte der Fahrzeuge zu erfahren. Stattdessen stehen dort einfach so ein Panamera, ein Boxster und ein 911er rum, in die man sich hineinsetzen kann.
Überrascht war ich von den angegebenen Durchschnittsverbräuchen: Der Panamera (Hybrid) braucht 7l/100km und der 911er Carrera S schluckt 8,7l bei gemütlichen 400PS. Ich hätte ja mit wesentlich mehr gerechnet.
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Nachdem ich bereits ein Mal mit der analogen Spiegelreflex meines Vaters losgezogen war bestellte ich neuen Film und wollte wieder auf die Reise gehen.
Diesmal galt es auch das 135 f/2.8 auszuprobieren und sich mit der Kamera vertrauter zu machen.
Ich hatte mich bis jetzt nicht getraut, die Belichtungsmessung der Kamera zu nutzen, da ich mir unsicher war, ob sie funktioniert und ich nicht den ganzen Film vernichten wollte. Ich ging dabei allerdings davon aus, dass die Kamera mir die Blende einstellen würde (am Objektiv ist nämlich ein A<->M-Hebel und ein Buppel führt von der Kamera zum Objektiv). Also fuchtelte ich immer bescheuert mit dem iPhone herum und maß meine Einstellungen zurecht. Turns out: alles Quatsch!
Die Kamera hat eine Belichtungsmessung, die aktiviert wird wenn der Film gespannt ist und der Hebel auf ‘On’ steht. Dann gibt es einen kleinen Pfeil rechts im Sucher, der bei korrekter Belichtung waagerecht erscheint.
Bei aktiver Belichtungsmessung kann man beliebig an Blende und Verschlusszeit herumspielen und nebenbei die Belichtung im Blick haben. Also eigentlich alles genau so, wie man das haben will. Zusätzlich lässt sich die Messmethode mit dem linken Pfeil zwischen ‘Spot’ und ‘Average’ umschalten.
Es wird also nichts automatisch eingestellt und man hat immer alles in seiner Hand.
Diesmal dauerte es bestimmt eine Woche bis ich den Film voll hatte. Ich fotografierte bei einer spontanen Fototour in Braunschweig, auf dem Rummel in Wolfsburg und bei Gelegenheit auch einfach so.
Ich war allerdings ganz offensichtlich ein wenig zu übermütig. Die Belichtung klappte scheinbar super aber oftmals saß der Fokus doch etwas daneben. Für’s Fokussieren bei f/2.0 und 2 Meter Abstand im Gehen bin ich scheinbar noch nicht geskillt genug:
Auch machten sich die 200 ISO-Pferde des Films deutlich bemerkbar. Was bei strahlendem Sonnenschein total super ist, um die Blende aufreißen zu können, führt in der Dämmerung ganz schnell zu unscharfen Bildern:
Dafür habe ich mich sehr gefreut, als ich von diesen Bildern hier überrascht wurde. Die waren so definitiv nicht geplant, haben aber definitiv ihren Charme “by accident”.
Ach ja: Alle Fotos sind nicht editiert und mit der Digitalen abfotografiert. Ich glaube ich brauche einen Filmscanner.
Tobi und Torsten spielten mit ihren Autos und ich spielte mit meiner Kamera. Es war Sonntag, warm und sonnig. Perfekte Bedingungen damit die Flitzer ihre geballte Power auf dem warmen Asphalt des leergefegten Parkplatzes entfalten konnten. Einzig die Einkaufswagen und Bordsteine stellten große Herausforderungen dar und führten schließlich auch zum Totalausfall des einen Kontrahenten. Torsten hat da aber “noch das passende Ersatzteil im Keller”.
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Bei traumhaftem Wetter besuchte ich heute den Schillerteich, um ein paar Fotos zu schießen. Kurz vor Ende meiner Runde fiel mir dann der ortsansässige Spielplatz ins Auge.Dieser war in meiner Kindheit ein Highlight eines jeden Spaziergangs in Wolfsburg. Erst durch die Stadt oder um den Schillerteich laufen und dann auf jeden Fall hier anhalten auf dem Gerüst herumklettern.Einen vergleichbaren Spielplatz habe ich eigentlich noch nirgendwo gesehen. Große Betonräume, die in der Luft hängen und mit Leitern, Rutschen und Stangen verbunden sind. Alles ist rund und die Räume sind mit mit vergitterten Fenstern versehen. An aufrechtes Stehen ist darin jetzt nicht mehr zu denken und das Klettern fällt auch merklich schwerer. Die Räume, die vorher riesig wirkten sind auf einmal klein und die Decke hängt äußerst tief.Die Kindheitserinnerungen müssen aus einer Zeit kommen, in der ich so zwischen 4 und 7 Jahren alt war. Danach war der Spielplatz dann wieder für einige Jahre uninteressant.Dann erinnere ich mich wieder daran, hier nach der Schule mit Timo gesessen und Biere getrunken zu haben. Das ist jetzt sicherlich auch schon 10 Jahre her. Oh Gott ich bin alt…Wie früher auch stand ich heute vor dem Problem, dass das Hochkommen und Klettern einfach ging und Spaß machte, das Herunterkommen jedoch schon etwas mehr Überwindung kostet.
Das hat sich nämlich nicht verändert - die Rutschstangen sind gefühlt noch genau so lang wie früher.
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