Google music beta

Ich liege gerade im Bett und höre meine Musik über den Webbrowser. Das Netbook schafft das mit vertretbaren 16% CPU-Auslastung. Außerdem ist mir gerade der Sinn meines dauerhaft laufenden NAS-Servers abhanden gekommen. Ich habe vorhin begonnen, meine Musik in die Cloud™ zu laden. Google bietet da (mindestens scheinbar) unbegrenzt großen Platz für Musik und einen ziemlich schicken Web-Client zum Anhören.

Wie man da reinkommt habe ich bei LINUX UND ICH gefunden. Eigentlich gibt es das noch nicht in Deutschland (war ja klar) weil hier die Plattenfirmen wahrscheinlich immer noch panisch schreiend durchs Büro rennen, wenn sie “Internet” hören.
Wenn man über einen USA-Proxy auf die Seite geht kann man jedoch dennoch ein Invite beantragen und bekommt es nach einiger Zeit sogar. Nutzen kann man den Dienst dann auch hier ohne Proxy. Einzig die Android-App, die es schon gibt, lässt sich hier wohl nicht installieren aber das ist dann sicher auch nur eine Frage der Zeit.
Wahrscheinlich ist diese Lücke auch weniger ein Hack als eine kalkulierte Möglichkeit, auch in Deutschland schon Aufmerksamkeit zu generieren. Den Plattenheinis und Abmahndödeln hat man halt gesagt: Macht euch keine Sorgen, wir stellen sicher, dass nur Anfragen aus den USA angenommen werden :).

Ich habe große Hoffnung, dass der Proxy im Firmennetz den Dienst nicht blockt. Dann könnte ich endlich die eigene Musik auf der Arbeit beim Coden hören. Das wäre mir ein sehr großes Anliegen.

Außerdem hoffe ich, dass Google das auch noch in die anderen Services integriert und einen Podcast-Client ähnlich dem Google Reader dazu baut. Das wäre supermegagenial. So langsam wird das richtig was mit den Google-Diensten. Es wächst alles zusammen und mit ein bisschen mehr Integration und Pflege wird das immer besser.

Wer das ohne Proxydings und Wartezeit ausprobieren will: Ich habe scheinbar noch zwei Invites, die ich gerne an unten kommentierende Personen ausgebe (bitte die passende Gmail-Adresse eintragen).

p5rn7vb

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